Zwischen Idealismus und Realität: Warum ich Pflege wirklich wollte I 35
Dominik Stark spricht in der heutigen Folge darüber, wie er zur Pflege gekommen. War es schon immer sein Wunsch und welche Herausforderungen und Hürden standen ihm im Weg?
Dominik Stark spricht in der heutigen Folge darüber, wie er zur Pflege gekommen. War es schon immer sein Wunsch und welche Herausforderungen und Hürden standen ihm im Weg?
Host Dominik Stark hat Annica Reher zu Besuch. Sie hat durch ihr FSJ und ihr Pflegemanagement/
Wissenschafsstudium zu ihrer Berufung gefunden. Nun ist sie Frühchen und Kinderkrankenschwester auf einer neonatologischen Intensivstation, wo sie Frühgeborene und kranke Neugeborene auf dem Weg ins Leben begleitet. Auf ihrem Account teilt sie Einblicke in ihren Berufsalltag – sowohl die schönen als auch die traurigen Momente.
Im Krankenhaus treffen Menschen in Notsituationen zusammen. Menschen unterschiedlichster Hintergründe. Und wenn dort das medizinische Personal, welches unter ständigem Zeitdruck und mit enormen Personalmangel agiert und auf kranke, verletzte Patient*innen und ihre Angehörigen trifft, ist es für beide Seiten manchmal schwer, einen ruhigen Umgangston zu bewahren. Was hat Dominik aus seiner jahrelangen Erfahrung mitgenommen?
Pflege führen und Pflege leben – ein Spannungsfeld, in dem sich Oktay Bahar täglich bewegt. Mit Dominik Stark spricht er darüber, wie es ist, zwischen Team, Management und eigenen Ansprüchen zu stehen. Denn Oktay hat zwar eine Führungsposition inne, arbeitet gleichzeitig aber weiterhin als Pflegekraft im Schichtdienst. Wie verändert Verantwortung den Blick auf den Pflegealltag? Welche Erwartungen kommen aus dem Team und welcher Druck von oben?
Geburtshilfe ist Vertrauenssache. Aber genau daran entzündet sich oft die Diskussion um Geschlechterrollen. Tobias Richter ist einer von ca. 20-30 männlichen Hebammen in Deutschland. Er erzählt, wie es ist, als Mann einen Beruf auszuüben, der noch immer stark von Erwartungen, Vorurteilen und Intimität geprägt ist. Wie reagieren werdende Eltern? Wo liegen reale Grenzen und wo vor allem gesellschaftliche? Ein offenes Gespräch über Professionalität, Nähe, Rollenbilder und die Frage, warum Kompetenz in der Geburtshilfe noch immer am Geschlecht festgemacht wird.
Wer in Deutschland schnell medizinische Hilfe sucht, landet oft dort, wo eigentlich nur echte Notfälle hingehören: in der Notaufnahme. Dominik Stark erklärt, warum fehlende Arzttermine, überfüllte Praxen und ein unübersichtliches System dazu führen, dass Menschen aus purer Verzweiflung die Notaufnahmen verstopfen. Eine Folge darüber, warum Überlastung kein Zufall ist, sondern ein strukturelles Problem – und was jetzt passieren müsste.
Deutschlands Gesundheitssystem steckt im Digitalisierungsstau: Während andere Länder längst mit modernen Tools arbeiten, kämpfen viele Kliniken und Praxen noch mit jahrzehntealten Strukturen. Was müsste sich ändern, damit Digitalisierung nicht nur „nice to have“, sondern echte Unterstützung im Alltag wird? Eine ehrliche Bestandsaufnahme zwischen Zukunftsversprechen, Bürokratie und der Realität am Krankenbett.
Geld oder Gesundheit – wer entscheidet, was du wert bist? In Deutschland bestimmt die Krankenversicherung oft über Wartezeiten, Behandlungsmöglichkeiten und sogar darüber, wie viel Zeit Ärzt*innen für dich haben. Privat oder gesetzlich – wir reden von einem Zwei-Klassen-System, das offiziell niemand will, aber von dem viele profitieren. Dominik Stark spricht darüber, wie sich diese Unterschiede im Klinikalltag wirklich zeigen – und warum er findet, dass gleiche Erkrankungen die gleiche Versorgung verdienen. Egal, wie viel du verdienst.
Marius Schaefer bekam als Kind die erste Lebendlungenspende in Europa – von seinen eigenen Eltern. 30 % Überlebenschance, eine Schwester, die nichts von der OP wusste, und das Leben der gesamten Familie stand auf dem Spiel. Doch Marius hat sich ins Leben zurückgekämpft und nutzt seine Geschichte nun, um bei den „Jungen Helden“ und der Initiative „Organspende vereint“ Menschen zu motivieren, Verantwortung zu übernehmen und Organspende ernst zu nehme, denn in Deutschland warten immer noch tausende von Menschen auf ein Spenderorgan. Bist du schon Spender*in?
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