Wenn die Seele krank wird. Warum psychische Gesundheit uns alle betrifft I 48
Shownotes
In dieser Folge begrüßt Dominik Stark Dr. Ines Keita, stellvertretende Geschäftsführerin und fachliche Leiterin der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Erkrankung Depression. Ein Thema, das viele betrifft und dennoch häufig missverstanden wird.
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00:00:00: Depressionen treten tatsächlich im Alltag ziemlich häufig auf.
00:00:03: Allein im Jahr es war ungefähr zwölf Prozent der Bevölkerung in Deutschland mit einer Depression diagnostiziert, das heißt wir reden hier über eine Thematik die im Alltag oft irgendwie sehr verschwiegen wird aber eigentlich schon sehr präsent ist und ich freue mich dass wir heute eine absolute Spezialistin hier haben Frau Dr.
00:00:23: Ines Keita, die stellvertretende Geschäftsführerin ist und die fachliche Leiterin der Stiftung Deutsche Depressionshilfe- und Suizidprävention.
00:00:32: Hallo, schön, dass du da bist!
00:00:33: Vielen Dank für die Einladung.
00:00:41: Das ist ein Thema, worüber ich hier schon seit sehr langer Zeit sprechen möchte, weil ich aus meinem Kontext der Intensiv- und Notfallpflege ja auch ... häufig Kontakt mit Patientinnen und Patienten habe, die psychiatrische Erkrankungen haben.
00:00:57: Und da ist es leider oft so dass wenn Depressionen vielleicht nicht erkannt, nicht ausreichend behandelt werden das ist vielleicht am Ende des Tages sogar zu einem Suizidversuch kommt und ich sag jetzt mal die Spitze der ganzen Geschichte.
00:01:11: aber seitdem bin ich da wirklich sehr daran interessiert auch die Thematik etwas anders verstehen und glaube einfach dass wir viel mehr Aufmerksamkeit brauchen.
00:01:21: Da kann ich nur zustimmen.
00:01:23: Und tatsächlich ist es so, wie du sagst, Depression ist eine potenzielle lebensbedrohliche Erkrankung.
00:01:28: Die wird häufig unterschätzt, wenn wir das Wort depri und depressiv am Alltag verwenden.
00:01:33: Das hat oft wenig mit der Erkrankung, so wie wir sie sehen zu tun haben.
00:01:39: Und Depressionen sind einer der Hauptursachen oder Hauptrisikofaktoren für Suizidversuche.
00:01:44: Also Suizitgedanken sind ein Symptom der Erkrankungen.
00:01:48: Das heißt ... Das ist absolut relevant und essenziell, dass wir darüber reden.
00:01:52: Auf jeden
00:01:53: Fall!
00:01:53: Ich hab ja gerade so einleiten gesagt, dass ca.
00:01:55: zwölf Prozent in den Jahren im Jahr.
00:01:57: Ich weiß gar nicht, ob es aktuelle Zahlen gibt.
00:01:59: Und ich hoffe, dass die da nicht mittlerweile sogar noch mehr Betroffene haben.
00:02:04: Weil ich glaub, das war vor einigen Wochen ... Ich recherchiere natürlich auch mal viel wie geht's?
00:02:11: den Kolleginnen und Kollegen in der Pflege.
00:02:13: Wir haben ja die höchsten Krankheitstage im Pflegeberuf, also über dreißig Krankheitstag im Jahr.
00:02:18: Und top drei sind wirklich psychiatrische Erkrankungen oder psychische Überlastung, Rückenschmerzen- und Atemwegserkrankungen.
00:02:29: Da weiß man auch tatsächlich von Leuten aus dem Umfeld das bei uns in der Berufsgruppe ... sag ich mal, die Depressionen steigen und ... Ich glaube, dass wir insgesamt gesellschaftlich da schon in den letzten Jahren einen deutlichen Anstieg auch spüren.
00:02:45: Tatsächlich haben wir ein Anstiege der Diagnosen, da du aber nun nach konkreten Zahlen fragst die Frage ob Depressionen wirklich zugenommen haben?
00:02:53: Die können wir nicht so einfach beantworten!
00:02:56: Die Studien unterscheiden sich in der Methodik und in den Altersgruppen, die eingeschlossen sind Und wenn wir zum Beispiel nur nach Diagnosen schauen, haben wir die Menschen, die eine Depression haben und nicht zum Arzt gehen oder zur Ärztin gar nicht dabei.
00:03:11: Das heißt anhand der aktuellen Zahlen können wir nicht ... Die Frage beantworten nehmen Depression wirklich zu?
00:03:18: weil das muss man auch bedenken je aufgeklärter wie über die Erkrankungen sind je geringer auch das Stigma desto eher trauen wir uns zum Arz zu gehen.
00:03:27: und je mehr Menschen mit Beschwerden zum Arts zur Ärzting gehen psychotherapeutische Hilfe suchen, desto mehr bekommen eine Diagnose.
00:03:36: Ein Anstieg der Diagnosen kann für uns genauso auch eine positive Entwicklung sein, nämlich dass mehr Menschen eine Depression korrekt diagnostiziert bekommen und somit die Chance auf Behandlung.
00:03:48: Das ist ein sehr guter Blickwinkel.
00:03:51: einfach zu sagen ja vielleicht ist es effektiv jetzt wenn man sich rein die Zahlen anguckt mehr aber das heißt er auch hey mehr Leute bekommen vielleicht auch eine Therapie und trauen sich.
00:04:02: Find ich superwichtig, dass man auch mal so darauf blickt und nicht immer sagt ja, immer mehr, immermehr ... Aber wir kommen gleich noch zu einer Sache, die ich dann auf jeden Fall einbringen muss.
00:04:11: Vielleicht müssen wir aber gerade nochmal ansetzen, wenn wir über Depression sprechen?
00:04:16: Was sind denn jetzt eigentlich Depressionen?
00:04:18: Weil ich hab oft das Gefühl, dass mein ... Ich sag mal so ne Verstimmung, ich fühl mich mal vielleicht nicht so gut, hab vielleicht grad mal so schwierige ... Lebensumstände, dass man das vielleicht manchmal auch verkennt.
00:04:32: Richtig!
00:04:32: Ist das schon eine Depression oder ist es gar nicht?
00:04:36: Also was ist denn eigentlich eine Depression?
00:04:39: Also das, was du ansprichst, ist tatsächlich nach wie vor ein großes Problem.
00:04:44: Das, was die breite Bevölkerung unter Depressionen versteht, Stimmung, Schwankungen ... Dass man mal niedergeschlagen ist weil man vielleicht ne Trennung hinter sich hat und Menschen verloren hat Das ist keine Depression, das sind die Auf- und Abs, die zum Leben dazugehören.
00:05:00: Und mit solchen Abs und Tiefs müssen wir einfach auch umgehen.
00:05:04: Eine Depression im medizinischen Sinne hat ganz klare Krankheitszeichen oder Symptome eine Mindestanzahl über ein Mindestzeitraum von zwei Wochen vorliegen müssen.
00:05:15: Die Hauptsymptome ist der Verlust von Freude und Interesse.
00:05:19: D.h.,
00:05:19: Dinge, die mir was bedeuten, die Spaß machen, die lösen dieses Gefühl nicht mehr aus!
00:05:26: Normal ist es zum Beispiel, wenn man eine ältere Frau denkt die sich freut.
00:05:29: Wenn die Enkel zu Besuch kommt dann weiß sie in der Depression.
00:05:33: theoretisch würde ich mich jetzt freuen Ich kann's aber nicht mehr empfinden und auch das Interesse an Zeit mit der Familie An Hobbys an was auch immer Freude gemacht hat geht verloren Und dazu kommt dann häufig auch ein verminderte Antrieb.
00:05:50: Menschen mit Depressionen ziehen sich mehr zurück Und die Stimmung ist dauerhaft gedrückt.
00:05:56: Also selbst ... Ich hab mal ein Buch gelesen von Andreas Biermann, der hat für Pauli, glaub ich, Fußball gespielt und war bei der Geburt seiner Tochter dabei, und zwar ein Wunschkind.
00:06:07: Auch er hat geschrieben, das ist jetzt der Moment um mich zu freuen!
00:06:12: Dass das Wunschbaby da ist?
00:06:14: Ich konnte es aber nicht empfinden.
00:06:17: Das zeigt schon, dass Depression was anderes ist als mal ein Stimmungstief.
00:06:22: Und zu dieser gedrückten Stimmung und dem Verlust von Freude kommen dann noch viele andere Symptome.
00:06:28: Schlafstörungen sind ganz häufig, Appetitverlust auch Gewichtsabnahme sehen wir bei Patientinnen und Patienten oft.
00:06:36: Konzentrationen und Aufmerksamkeit sind gestört, weshalb alte Menschen mit Depression häufig auch Angst haben an dem Mensa-Krank zu sein.
00:06:44: Das Selbstwertgefühl ist gering.
00:06:46: ich kann mich schlecht entscheiden.
00:06:50: Viele Menschen sind einfach auch in ihrem Verhalten verändert, ziehen sich zurück.
00:06:56: Sind sehr viel allein, kapseln sich ab, isolieren sich und Suizidgedanken.
00:07:01: Ich hatte schon gesagt gehören eben auch zu den Symptomen einer Depressionen.
00:07:06: Aber die müssen ... Also ist das so, dass man sagen kann?
00:07:08: Man kann das nicht einschätzen, wenn wir auftreten oder es ist wirklich schon, Da sind vielleicht einige Wochen vergangen ohne Therapie oder ähnliches, dass es dann soweit kommt.
00:07:21: Oder kann man das nicht klar abgrenzen?
00:07:24: Das Risiko steigt natürlich, wenn eine Depression nicht erkannt und nicht behandelt wird.
00:07:30: Es gibt aber auch Menschen mit schweren depressiven Episoden, es gibt ja verschiedene Schwere.
00:07:35: gerade die haben relativ schnell Suizidgedanken.
00:07:40: Das ist einfach ein Symptom der Erkrankung.
00:07:43: Wenn ich die Symptome höre, hab ich auch grade dabei, es könnte ja so viele Differenzialdiagnosen gehen.
00:07:48: Richtig!
00:07:49: Da kann er von der neurologischen Erkrankung zu Krebs oder irgendwelchen Elektrolyt-Verschiebungen alles dabei sein?
00:07:57: Ja.
00:07:57: Und das macht's auch unglaublich schwer ... da schnell die Diagnose-Depressionen zu finden.
00:08:06: Der erste Schritt muss doch erst mal sein... Da muss man erst mal genauer hingucken und wahrscheinlich auch viele Dinge ausschließen, oder?
00:08:13: So ist es.
00:08:14: Deswegen empfehlen wir auch einen Hausarzt oder eine Hausärztin zunächst aufzusuchen, weil da werden immer körperliche Parameter untersucht.
00:08:22: Es wird zum Beispiel Blut abgenommen um zu schauen, dass mit der Schilddrüse alles in Ordnung.
00:08:27: Weil es bestimmte Erkrankungen der Schilldrüße gibt die auch die Stimmung verändern ... Genauso können depressive Verstimmung auch durch Nebenwirkung von Medikamenten auftreten.
00:08:37: Wie du gesagt hast, neurologische Erkrankungen.
00:08:41: Da gibt es viele andere mögliche Ursachen die zunächst ausgeschlossen werden müssen und dann wird eben geschaut wie viele der von mir genannten Symptome liegen.
00:08:51: vor sind das mindestens fünf über zwei Wochen und davon zwei Hauptsymptome.
00:08:57: Dann wird eine depressive Episode diagnostiziert.
00:09:01: Okay, also es schließt das ja schon ein bisschen mehr dann ein.
00:09:05: Aber man könnte dann schon sagen ... Wenn ich merke, irgendwas stimmt nicht.
00:09:08: von diesen Symptomen, die du gerade aufgezählt hast sind einige da erst mal abklären lassen?
00:09:13: Also vielleicht nicht lange warten und sagen, oh, mal schauen oder nicht ist wahrscheinlich auch schwierig, wenn man dann schon diese Antriebsminderung hat.
00:09:21: aber vielleicht den ersten Schritt zum Hausarzt-Hausärztin und erstmal schauen, was somatisch ist,
00:09:28: was er
00:09:28: finden kann um das auszuschließen
00:09:31: Insbesondere wenn ich merke, die Beschwerden halten an.
00:09:35: Die schränken mich zunehmend auch im Alltag ein.
00:09:37: Nicht nur im Privatleben sondern vielleicht auch Berufsstudium sind schwierig weil ich nicht mehr konzentrieren kann.
00:09:43: Weil ich kaum schlafe oder ich verliere extrem Gewicht.
00:09:47: Dann ist das tatsächlich ein Grund idealerweise Hausarzt-Hausärztin aufzusuchen.
00:09:54: und da empfehlen wir allen Betroffenen immer auch die psychischen Symptome mit zu berichten.
00:09:59: Weil viele sagen ja zum Hausarzt, da gehe ich nur, wenn ich einen krippalen Infekt habe oder was auch immer Körperliches.
00:10:06: Und wichtig ist da tatsächlich zu sagen, meine Stimmung hat sich verändert!
00:10:11: Ich hab kaum Antrieb und bin lustlos geworden.
00:10:14: Weil das ermöglicht ... Der Arzt kann mit den Informationen arbeiten, die wir geben.
00:10:20: Genau.
00:10:21: Das erleichtert dann einfach die Diagnostik weil wir wissen, die Wartezimmer sind voll Die Zeit pro Patientin ist recht gering.
00:10:30: Und wie du sagst, an sich braucht es aber erst mal Zeit in ein Gespräch, wenn's in Richtung Depressionen geht um das eben abzuklären?
00:10:38: Ganz ganz wichtig.
00:10:39: und jetzt haben wir gerade so'n bisschen.
00:10:41: auch über ältere Patienten und Patienten ist ja so'nn bisschen gefallen.
00:10:45: Jetzt grad hast du aber auch gesagt Ausbildung, Studium ... Es sind ja immer mehr Jüngere betroffen also Kinder, Jugendliche.
00:10:54: Hast du da einen Kurzen Einblick.
00:10:57: Also erlebt ihr das auch, dass ihr da seht ... Oh!
00:11:00: Das fängt jetzt vielleicht schon deutlich jünger an?
00:11:04: Es ist tatsächlich so, dass Studien zeigen, dass Depression zunehmend bei Jüngeren Menschen häufiger diagnostiziert wird.
00:11:13: Ähm, das Ersterkrankungsalter,
00:11:15: d.h.,
00:11:16: der Durchschnitt, weil das Alters, wenn die Symptome zum ersten Mal auftreten sind, sechsundzwanzig Jahre.
00:11:22: Ui, das ist ganz schön jung.
00:11:23: Genau.
00:11:24: Und da gibt es sicherlich noch einen Teil, der Jünger ist.
00:11:29: Aber auch hier spielt wieder die Frage eine Rolle, warum das so ist?
00:11:34: Haben wir eine Zunahme durch Social-Media-Globale Krisen, was auch immer?
00:11:38: sicherlich belasten die jungen Menschen.
00:11:42: Wir müssen aber auch berücksichtigen dass in einer jüngeren Generation tatsächlich offener über Psyche und mentale Gesundheit gesprochen wird als noch vor zwanzig dreißig Jahren.
00:11:54: Das heißt, jüngere Menschen trauen sich vielleicht auch eher über ihre Beschwerden zu sprechen.
00:11:58: Was unsere Eltern in deren Alter nicht gemacht hätten.
00:12:02: Und das spiegelt sich natürlich wieder an den Diagnosen und in der Statistik wider.
00:12:07: Absolut!
00:12:07: Ich finde das richtig gut, weil ich es selber erlebt habe.
00:12:10: Ich hab viele Phasen gehabt vor zwei Jahren mein Job gewechselt, bin Papa geworden ... Alle großen Umbrüche gleichzeitig.
00:12:19: Es war keine einfache Zeit, muss ich sagen.
00:12:21: auch ganz ehrlich und da hatte ich immer wieder so Grenzphasen, wo ich mir dachte ... Boah es ist wirklich schon blöd!
00:12:29: Ich hatte auch irgendwie keine Freude mehr empfunden bei vielen Dingen weil's halt einfach anstrengend war Und ich hab da super offen drüber gesprochen auch bei vielen Da habe ich auch gemerkt bei der älteren Generation.
00:12:39: das ist überhaupt gar nicht böse gemeint Da hat man früher nicht drüber gesprochen.
00:12:43: Nein Da wurde wahrscheinlich gesagt er musste jetzt durch- und fertig.
00:12:46: Genau
00:12:46: ist man durchgegangen und hat sich vielleicht ganz anders gefühlt.
00:12:50: Aber man wollte nicht darüber reden, weil es so keiner zugehört.
00:12:53: Deswegen find ich das supergut, dass wir heutzutage viel offener darüber reden.
00:12:58: Und dass diese Möglichkeit frühzeitig was zu erkennen dadurch ja auch steigt.
00:13:03: Das ist ein großer Zuwachs.
00:13:05: Ein Punkt müssen wir noch kurz aufnehmen.
00:13:07: Ich finde mich interessant mit Social Media.
00:13:09: Wir haben im Vorfeld, bevor wir die Folge gestartet haben, kurz darüber geredet ... Social Media und so diese Internetwelt heutzutage, das schon alles ein bisschen dynamisiert.
00:13:21: Und vielleicht auch verstärkt?
00:13:23: Ich mach ja selber auf Social Media, ich erlebe ja dieser Leistungsdruck.
00:13:28: Ich muss immer irgendwie was posten, ich muss kommentieren, ich kriege manchmal auch böse Nachrichten.
00:13:34: Also es sind nicht nur nette Dinge ... Das sind ja, sag ich mal ... Konfrontationen, die ich vorher nicht unbedingt hatte!
00:13:42: Auf der Straße ist keiner zu mir gekommen.
00:13:44: Ist blöd, weil er ja nicht wusste was ich mache oder sage.
00:13:47: und jetzt mit Social Media.
00:13:49: Klar gibt's auch Leute die sagen euch mag dich nicht oder das was du sagst ist irgendwie falsch.
00:13:54: und naja Anonymen kann man im Internet natürlich dann auch viel ne?
00:13:58: Und es macht ja etwas mit einem und deswegen finde Ich dass super spannend das so ein bisschen zu betrachten.
00:14:05: gibts da auch eine Einschätzung von dir zu?
00:14:10: Gar nicht so einfach, weil da sind verschiedene Aspekte, die relevant sind wenn es um Social Media geht.
00:14:16: Natürlich spielt immer eine Rolle wie viel Social Media konsumiere ich und wie geht's mir psychisch?
00:14:25: Also wir sprechen auch von vulnerablen jungen Menschen also Menschen die an sich nicht so stabil sind, vielleicht auch eine Veranlagung haben für eine psychische Erkrankung.
00:14:36: Für die kann bestimmter Content belastender sein als für andere, die gestärkt sind ein gutes soziales Umfeld haben und so weiter.
00:14:45: Und das ist der eine Punkt und der andere Punkt ist letztendlich auch ... Jetzt hab ich ne Faden verloren?
00:14:52: Genau.
00:14:53: also zum einen erst mal dass man natürlich drauf achten muss was konsumiere.
00:14:56: ich kenne hier auch diese Algorithmen.
00:15:00: Die sind ja wirklich schwierig.
00:15:03: Und jetzt würde ich aber sagen, das ist der Punkt wo du auch hin wolltest.
00:15:07: Auf der einen Seite ja, Social Media kann super schlechte Auswirkungen haben, kann negativ sein.
00:15:12: Aber ... Ich glaube und wir reden gleich über stark gegen Depressionen noch.
00:15:16: Das ist ein wirklich sehr erfolgreicher Instagram-Kanal, der supergute Aufklärungsarbeit für diese Thematik schafft.
00:15:24: Und ohne Social media wäre das gar nicht möglich um was für Leute man damit erreichen kann und aufklären kann.
00:15:30: Man sieht ja, so Social Media ist Fluch und Segen Sogleich?
00:15:33: Sehen wir auch so, tatsächlich.
00:15:36: Social Media wie unser Kanal kann natürlich Mut machen und aufklären.
00:15:41: Und junge Menschen, die wir anders vielleicht gar nicht erreichen, dazu bewegen doch mit Beschwerden sich jemand an zu vertrauen.
00:15:48: Wichtig ist letztendlich aber auch zu überlegen worüber sprechen wir.
00:15:53: Sprechen wir über eine Belastung ... aufgrund negativer Kommentare oder weil ich mich mit anderen vergleiche?
00:16:00: Oder sprechen wir über die Erkrankung Depressionen.
00:16:03: Und auch da muss man genau hingucken, was gibt es so an Studien für Depressionen wird?
00:16:09: kann nicht ausschließlich durch Social Media Konsum verursacht werden.
00:16:13: Da kommen immer ganz viele verschiedene Faktoren zusammen.
00:16:16: aber es kann natürlich eine Rolle spielen wenn ich besonders düster in Content übermäßig konsumiere meine sozialen Kontakte vernachlässige, mich komplett zurückziehe.
00:16:29: Dann kann sich das auf die Stimmung auswirken.
00:16:31: Wenn ich aber Geschichten sehe von mit positiven Beispielen, wo ein junger Mensch aus einer Krise wieder rauskam, gestärkt vielleicht raus gegen Hilfe bekam ... dann kann mich das wiederum auch ermutigen?
00:16:42: Also es ist, ich komme wieder zum ersten Punkt zurück, die Menge und auch die Art des Inhalts, die angeschaut wird.
00:16:48: Auf jeden Fall.
00:16:48: Ich glaube trotzdem was ... was ich mir jetzt durch den Kopf gegangen ist.
00:16:53: Es ist wichtig, dass wir einen gesunden Medienkonsum einfach lehren.
00:17:00: Das muss in meinen Augen ... Muss das in die Schulen rein?
00:17:02: In die Ausbildung
00:17:03: etc.,
00:17:03: dass man sagt so, hey Leute, solch ein Media ist da, gibt's, kann gut sein und lass uns lernen damit umzugehen.
00:17:10: Ich glaub, das ist einfach wichtig nicht zu sagen, es ist nur schlecht oder gut, sondern man muss einfach lernen wie mit allen Dingen da vernünftig mit der richtigen Dosis auch ranzugehen.
00:17:22: Wir haben darüber gesprochen, Depressionen wie äußert sich das?
00:17:25: Wir haben Symptome wir haben vielleicht ein paar Differenzen die wir ziehen können.
00:17:30: jetzt sagen wir okay jemand kommt jetzt kriegt die Diagnose Depression.
00:17:36: was haben wir denn für Möglichkeiten der Behandlung oder welche Therapien werden heute so genutzt?
00:17:42: Also, dass die gute Nachricht ist bei Depressionen gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten mit vielen Studien, die auch die Wirksamkeit belegen.
00:17:51: Welche Sinn macht entscheidend Arzt und Patient-Patientin gemeinsam?
00:17:56: Es gibt immer ein aufklärendes Gespräch über die Möglichkeiten in Abhängigkeit natürlich von dem einzelnen Fall vom Krankheitsverlauf und dann wird geschaut was Sinn macht wenn jemand erstmalig an einer Depression erkrankt und das ist eine leichte und keine sehr schwere Depression.
00:18:12: Dann kann zunächst mit Onlineprogrammen zum Beispiel gestartet werden, es gibt ja so Selbstmanagement-Programme die zum Teil auch verschrieben werden können, die genutzt werden können auch um mit Symptom umzugehen über die Erkrankung mehr zu erfahren.
00:18:29: Ansonsten sind die Hauptbehandlungssäulen Psychotherapie und medikamentöse Behandlung.
00:18:36: Bei leichten und mittelschweren Depressionen steht beides ein Stück weit nebeneinander und man bespricht eben, was vielleicht präferiert wird oder was in der Vergangenheit gut geholfen hat.
00:18:47: Bei schweren Depressionen empfehlen die Experten die Kombination von Medikamenten und Psychotherapie.
00:18:55: Und bei der Psychotherapie gibt es ja viele verschiedene.
00:18:59: Da gibt es die meisten Studien zur sogenannten kognitiven Verhaltenstherapie.
00:19:04: Die ist für die Behandlung von Depression als am wirksamsten erwiesen.
00:19:11: Also ich finde gerade in diesen Behandlungsmethoden, da gibt es ja wirklich unterschiedliche Ansätze.
00:19:16: Das ist ja schon sehr detailliert und da muss man wahrscheinlich auch mal individuell schauen.
00:19:22: Was mich jetzt interessieren würde, kann man Depressionen präventiv unterwegs sein?
00:19:30: Oder kann man das
00:19:31: nicht einsagen?
00:19:33: Schwierig?
00:19:34: also bei der Entstehung einer Depression spielen ja sehr viele Faktoren eine Rolle.
00:19:41: Ein ganz wichtiger ist die individuelle Veranlagung, also mein persönliches Risiko Depression zu bekommen.
00:19:47: Und diese Veranlagerung ist höher wenn ich als Kind zum Beispiel traumatische Erlebnisse hatte.
00:19:53: Diese Veranlageung ist aber auch genetisch bedingt.
00:19:56: Das heißt, wenn ich im engen Familienkreis einen Elternteil beispielsweise habe das an einer Depression erkrankt ist, ist mein Risiko an sich schon höher ohne dass irgend etwas Negatives in meinem Leben passiert ist.
00:20:09: Wenn die Veranlagung ausreichend hoch ist, ich also ja besonders empfindsam bin für die Erkrankung.
00:20:17: Dann kann Depression auch ohne irgendein Auslöser auftreten.
00:20:20: Das ist dann so der Fall wo andere sagen Mensch was hat denn der oder was hatten die?
00:20:25: Schönes Leben, tolle Familie schönes Haus und so weiter Und es jetzt an Depressionen erkrankt gibt ja gar keinen Grund.
00:20:33: Ja da gibt's eben eine entsprechende große Veranlage Erworben in der Kindheit oder eben genetisch körperlich bedingt.
00:20:41: Und die Depression an sich kann sich, glaub ich auch noch unterscheiden?
00:20:45: Oder also es gibt ... Bin jetzt mal ein bisschen ehrlich.
00:20:49: In dieser Phase, die ich einfach beschrieben habe, hab ich mal irgendwie auch so recherchiert und gut, ich kenn mich ja aus.
00:20:55: Da hatte ich hochfunktionale Depressionen gefunden.
00:20:58: Das fand ich etwas erschreckender als ich mir das angeguckt hab, weil ich dachte, oh Mensch, da gibt's einige Dinge, die echt bei mir zutreffen würden.
00:21:04: Aber das ist ja da ... Funktionieren die Leute ja vollständig im Alltag.
00:21:09: Nach
00:21:09: außen, genau.
00:21:10: Man merkt eigentlich überhaupt nichts ... Also man hat doch alles im Griff, aber im Grunde genommen ist es hintenrum ganz anders.
00:21:16: Aber jetzt würde mich interessieren die Stiftung.
00:21:19: Was macht die Striftung jetzt?
00:21:21: Was verfolgt sie vielleicht für Ziele und was ... Ich mein in achtzehn Jahren hat man sicherlich auch schon einiges, was man so über die letzten Jahre auch erlebt hat als Stiftungen.
00:21:31: Sehr viel!
00:21:32: Ja.
00:21:33: Also unser Ziel ist, dass Menschen mit Depressionen adäquat behandelt werden.
00:21:38: Weil aktuell ist es immer noch so, dass nur eine Minderheit die Behandlung bekommt, die hilft.
00:21:45: Menschen trauen sich nicht aus Angst vor Stigmatisierung.
00:21:48: Es werden noch nicht immer die richtigen Diagnosen gestellt.
00:21:51: Behandlungen wären vorzeitig abgebrochen und so minimiert sich der Anteil deren, die eine Behandelung bräuchten aber sie nicht bekommen.
00:22:00: Das ist das erste Ziel und darüber aber auch mit zusätzlichen Aktivitäten wollen wir Suiziden vorbeugen, weil Depression hier einfach ein Hauptrisikofaktor ist.
00:22:10: Und wir sind mit ganz vielen verschiedenen Dingen aktive in der Öffentlichkeit.
00:22:15: Wir haben Plakatkampagnen, wir haben einen Fernsehspot.
00:22:19: Wir machen regelmäßig Pressekonferenzen, Pressemitteilungen ... Haltenvorträge haben morgen unseren großen Patientenkongress Depression in Frankfurt.
00:22:30: Also das sind ganz viele Aktivitäten und Veranstaltungen, Angebote in der Öffentlichkeit die stattfinden.
00:22:37: Dann haben wir in Frankfurt ein eigenes Forschungszentrum wo wir Depressionen erforschen auch welche Ansätze helfen zum Beispiel im Bereich E-Mental Health digitale Angebote was ja sehr am kommen ist.
00:22:50: Dann haben wir ein breites Schulungsangebot.
00:22:52: Wir schulen Unternehmen im Umgang mit depressiv erkrankten Mitarbeitern, wie kann ich da Gespräche führen?
00:22:58: Wie kann ich unterstützen?
00:23:00: Was kann ich tun, wenn eine Mitarbeiterin nach längerer Krankschreibung zurück an den Arbeitsplatz kommt?
00:23:06: Wie spreche ich im Team darüber?
00:23:08: Also sehr breites Angebot am Ende und das ist mir besonders wichtig konkrete Angebote für Menschen, die betroffen sind.
00:23:20: Wir reden ja die ganze Zeit nur von einem Patient oder einer Person, die in der Depression kommt.
00:23:24: Aber da hängt oft ein ganzes Umfeld mit dran ... Richtig
00:23:27: tatsächlich!
00:23:28: Wie werden jetzt, sag ich mal Angehörige können sie sich auch einfach melden?
00:23:32: Was kriegen die dafür Informationen?
00:23:33: Das finde ich nämlich gerade sehr spannend und ich glaube auch grade dass einige die zuhören... Die Chance ist leider sehr hoch, dass da jetzt auch grad jemand jetzt gerade zuhört, der vielleicht im direkten Umfeld jemanden hat.
00:23:45: So ist es
00:23:45: genau.
00:23:46: Ja Also wir haben zum einen ein bundesweites Info-Telefon Depression.
00:23:50: Das ist fünf Tage die Woche geschaltet, findet man auf unserer Webseite deutscheminusdepressionshilfe.de und da kann man sich über Erkrankung und wohnortnahe Anlaufstellen erkundigen, egal ob man selbst erkrankt ist oder ein Familienmitglied freundfreunden Kollege hat.
00:24:08: Dann haben wir ein Diskussionsforum Depressionen, das man nutzen kann um zum einen einfach zu lesen was anderen geholfen hat aber auch aktiv Fragen zu stellen.
00:24:18: da können sich sowohl Betroffene als auch Angehörige austauschen.
00:24:21: Und wir haben eben alle zwei Jahre in großen Kongress der tatsächlich für Angehöre und für Betrofne veranstaltet wird also kein Fachkongress für Ärztinnen oder PsychotherapeutInnen sondern tatsächlich für die Menschen die es betrifft und deren Umfeld.
00:24:36: Also wird das so runtergebrochen, dass die dann natürlich auch noch mal geballt.
00:24:40: Die Information austauscht ... Richtig!
00:24:42: Ist manchmal einfach wichtig, dass man sich mit anderen vernetzen kann und sieht, es gibt Angebote.
00:24:47: Ja, tatsächlich.
00:24:48: Ich bin nicht alleine mit der Erkrankung.
00:24:50: Und ich glaub, das ist ganz wichtig zu erkennen.
00:24:54: Da bin ich auch bei den Angehörigen.
00:24:56: Wir haben hier eine Erkrankung, die wie andere Erkranken Diabetes erst mal was Behandlungen bedarf.
00:25:03: Punkt.
00:25:04: Das ist keine Laune, das ist keine Charakterschwäche.
00:25:06: Das hat nichts mit Zusammenreißen zu tun, sondern es ist eine Erkrankung.
00:25:11: und so eine Veranstaltung.
00:25:12: nutzen wir natürlich aber auch unsere anderen Aktivitäten um da genau darüber aufzuklären Aber eben auch zu zeigen niemand ist damit allein Und allein die Häufigkeit von Depression zeigt ja dass sind keine Einzelschicksale Sondern wir sprechen auch von Volkskrankheit.
00:25:28: Absolut.
00:25:29: und eine Sache, die ich auch noch super spannend finde.
00:25:31: Das hatten wir im Vorfeld, hattest du das so kurz erwähnt?
00:25:35: Also Schulungen hast du ja gerade gesagt aber es gibt dir auch Schulungen für medizinisches Personal und auch für Pflegepersonal.
00:25:41: Genau!
00:25:41: Das find' ich auch super, super spannend, wusste ich gar nicht.
00:25:46: Wo findet man das und was kommt da drin vor?
00:25:48: vielleicht ganz kurz und knapp...
00:25:50: Also wir haben ein Angebot für Pflegekräfte und pflegende Angehörige, speziell im Umgang mit alten Menschen die an Depression erkrankt sind.
00:25:58: Findet man auch auf unserer Webseite deutsche-depressionshilfe.de Und da kann man sich online fortbilden was man letztendlich tun kann als pflegende Angehöger oder als Pflegekraft.
00:26:10: Das sind ganz wichtige Tipps dabei.
00:26:12: Wir können sagen weil es ist ja auch ganz wichtig wie geht man auf die Leute zu?
00:26:16: Ja
00:26:17: das ist immer so etwas wo ich mich gefragt habe Was sagt man denn?
00:26:22: Wie unterstützt man die Leute, hast du da vielleicht auch noch Tipps?
00:26:24: so wie können wir vielleicht auch einfach nur ganz normal in unserem Alltag Dinge vielleicht anders machen, die Betroffenen total helfen können.
00:26:33: Also ich denke das Wichtigste ist und da geht es gar nicht mal um Depression wenn ich merke einem Mensch im Umfeld geht's nicht gut Das Gespräch zu suchen und nachzufragen Mensch Ich habe gemerkt Du hast dich verändert oder das und das ist mir aufgefallen.
00:26:48: Ist alles in Ordnung, es ist für mich grundmenschliches humanes
00:26:52: Verhalten.".
00:26:54: Und das kann dann eben auch der erste richtige Schritt sein, für jemand mit Depressionen in Behandlung zu kommen.
00:27:01: Da geht's nicht darum dass wir alle die Depression sofort erkennen und diagnostizieren müssen.
00:27:05: Das ist gar nicht unsere Aufgabe sondern sensibel zu sein, dass es einem Menschen vielleicht nicht gut geht.
00:27:10: Und dann zu unterstützen und zu sagen, Mensch möchtest du nicht mal mit deinem Hausarzt, deiner Hausärztin oder einem Psychotherapeut darüber sprechen?
00:27:20: Was ich oft höre auch von Leuten ist, dass sie sagen ... Ich weiß nicht, kann ich das denn sagen?
00:27:26: Oder macht es das noch schlimmer in Zweifel?
00:27:30: Das ist genau der Stigma!
00:27:33: Genau, also eher lieber sagen, wie du gerade gesagt hast, mal hingehen und sagen, irgendwie geht's ja nicht gut.
00:27:38: Komm, da sollen wir mal gemeinsam im Weg finden.
00:27:40: Ich glaub einfach dieses Angebot machen so, ich unterstütze dich!
00:27:43: Wollen wir gemeinsam zum Hausarzt gehen?
00:27:45: Soll ich für dich anrufen?
00:27:46: Sollen wir gemeinsam anruffen?
00:27:48: Solle ich mal Angebote raussuchen oder vielleicht ... Also was ich auch immer Angehörigen sage wenn die dann bei mir auf die Intensivstation kommen und sagen so... Ich hab's überhaupt nicht gewusst, was soll ich machen?
00:28:00: wie soll ich mich verhalten?
00:28:02: Pult euch Hilfe, informiert euch.
00:28:04: Viele Städte bieten mittlerweile auch Unterstützung für Angehörige
00:28:07: andersherum.
00:28:08: Wenigstens einfach mal so ein Input kriegt und sagt wie kann ich denn jetzt damit umgehen?
00:28:12: Also einfach sich zu informieren und wirklich Unterstützung holen ist glaube ich in so einer Situation absolut wichtig.
00:28:20: Da kommt man nicht alleine durch.
00:28:21: Nein
00:28:22: also es ist wirklich tatsächlich Angehöre.
00:28:24: ge sollten sich informieren.
00:28:26: Und man muss auch bedenken Menschen mit Depression haben und verminderten Antrieb, sind hoffnungslos.
00:28:34: Die glauben aufgrund der Erkrankung nicht, dass es irgendwas gibt, was helfen kann.
00:28:39: Und die zu motivieren eigenständigen Arzttermin auszumachen und dahinzugehen, kann einfach schwer sein.
00:28:45: Hier kann man als Angehöriger gut unterstützen und sagen ich ruf an, ich vereine bei den Terminen, ich komme mit.
00:28:52: Aber auch bei der Behandlung kann man unterstützen, ob's jetzt die regelmäßige Einnahme der Medikamente ist oder dass man eben regelmäßig zur Psychotherapie geht.
00:29:00: Auch das ist ein Punkt.
00:29:02: Wir sollten aber auch nicht vergessen, dass eine Depression für Angehörige eine große Belastung sein kann.
00:29:08: Man muss viele Dinge im Alltag abnehmen.
00:29:11: Man hat auf einmal einen Partner, der vielleicht früher unternehmungslustig war, witzig offen gesprächig und nun total verändert, total zurückgezogen ist mit dem man sich so nicht mehr austauschen kann, der keine Unterstützung mehr ist.
00:29:24: Und deswegen gilt auch für An gehörige ... Sucht euch Hilfe, wenn ihr merkt.
00:29:28: Es wird zu viel und es gibt tatsächlich den Bundesverband für angehörige psychisch kranker Menschen Und die haben Landesverbände.
00:29:35: also in jedem Bundesland gibt's ein Landesverband und da kann man sich informieren welche Angebote ist.
00:29:41: In meiner Stadtregion gibt Also zum Beispiel auch Gruppenangebote
00:29:45: Super wichtig glaube ich auch an dieser Stelle für viele überhaupt gar nicht bekannt.
00:29:49: ja also nochmal Danke dass das so erwähnt hast.
00:29:53: Ja, ihr macht euch auch sehr stark auf dem Instagram-Kanal stark gegen Depression.
00:29:56: Das ist ja ... Da wird ja super viel Aufmerksamkeit, sag ich mal generiert.
00:30:01: Viele Angebote findet man da, also auch sehr lohnenswert sich den Kanal anzuschauen, denen zu abonnieren und da die coolen Videos, viele Prominente, die auch da unterstützen.
00:30:14: Also eine wirklich ganz wichtige Arbeit!
00:30:18: Danke
00:30:19: Vielen Dank, dass du hier was hast uns einen Einblick gegeben hast.
00:30:22: Ich finde ... das Thema ist vielleicht schwierig, aber es ist essentiell, dass wir darüber sprechen.
00:30:29: Die Aufklärung ist wichtig und du hast einen sehr guten Einblick auch noch mal drüber gegeben.
00:30:34: Lieben Dank an euch!
00:30:36: Ja, sehr gerne.
00:30:37: Falls ihr jetzt grade zugehört habt und ihr habt gerade gehört, falls ihr betroffen seid oder nicht selber betroffen seit, sondern ein Familienmitglied oder Freunde dann Ja, vielleicht könnt ihr ein paar Tipps mitnehmen.
00:30:49: Ganz wichtig ist, ihr seid nicht alleine!
00:30:51: Ihr braucht das nicht allein machen, sucht euch Hilfe und Unterstützung.
00:30:55: Wir haben einige Angebote hier genannt die können wir auch gerne nochmal verlinken.
00:30:59: Und ja... ihr braucht keine Sorgen haben es kann für alles eine Lösung gefunden werden.
00:31:05: Es gibt Behandlung, es gibt Therapie und auch ganz viel Unterstützung.
00:31:11: Vielen Dank fürs zuhören und ich hoffe dass sie in der nächsten Folge wieder rein hört und reinschaut.
00:31:16: Ciao, ciao
00:31:17: Pflegestark.
00:31:18: Der Podcast rund um Gesundheit, Medizin und Pflege.
00:31:21: Powered by VRK.
00:31:23: Dieser Podcast wird produziert von Moin Media im Auftrag des VRK dem Versicherer im Raum der Kirchen.
00:31:30: Host Dominic Stark Executive Producer Jörg Altendorf und Malte Mondry.
00:31:36: Produktion Vanessa Kolocic.
00:31:39: Kamera Fabian Bulla Ton Ferdinand Hauschildt & Jan Schemann.
00:31:44: Redaktion Vanessa Kolocicik.
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